Dymondwood Knickforke

Zuerst ein bißchen Therorie 🙂

Bei Dymondwood handelt es sich um gefärbtes Schichtholz. Diese verschieden farbigen Schichten kann man nutzen um schöne Farbeeffekte und Muster zu erzeugen.
Schichten

Wir das Holzstück jetzt mit einer leichten Wölbung geschliffen (weiße Linie) kommen die verschiedenen Farbschichten zum Vorschein.

Da die Steigung am Anfang und Ende etwas stärker ist, sind dort die Farblinien schmaler.
In der Mitte, wo die Steigung flacher ist, sind die Farblinien breiter.

Schaut man von oben auf die Forke hat man nun ein gerades Streifenmuster.
Wölbung

Rundet man die Seiten nun noch etwas ab, erhält man kleine Bögen.
Forke

 

Nun wollen wir diese mal aber keine Bögen, sondern folgendes Muster für den Topper:
Muster

Dazu bekommt die Forke einen Knick in den Topper.
Knick

Wichtig ist, dass die Forke trotz Knick eine Wölbung hat. Durch diese Kombination entstehen dann diese kleinen Torbögen.
Wölbung

 

Jetzt geht es an die tatsächliche Arbeit:

Zuerst wird die Form aufgezeichnet. Dann habe ich die Zineknrundung gebohrt. Dazu hab ich meinen neunen Bohrständer für die Bohrmaschine verwendet.

Natürlich geht das auch von Hand, ich muss aber zugeben, dass ich nicht besonders gerne Bohre… die Bohrmaschine ist mir zu schwer, und gerade wird es meist auch nicht. Für mich ist der Bohrständer eine enorme Hilfe.
Bohren

Anschließend habe ich mit einer Trennscheibe die grobe Form ausgesägt.
Die Trennscheibe benutze ich sehr gerne wenn ich gerade Kanten brauche
und das Holzstück die nicht zu dick ist(<1,3cm).
Damit kann man sehr genau arbeiten und die Sägekanten sind deutlich glatter als wenn ich von Hand säge.
Sägen

Danach wird die Forke in Form gebracht.
Dazu verwendet ich zuerst den Dremel + Schleifzylinder.
Allerdings verwende ich den Dremel wirklich nur für die grobe Form. Mit den Schleifzylindern kann es schnell passieren, dass man sich Dellen ins Wekstück schleift.
Mit der Feile lässt sich viel präziser arbeiten.

Den Knick im Topper habe ich komplett mit der Feile gemacht, dort ist die gerade Auflagefläche der Feile sehr hilfreich.
Feilen

Nun wird die endgültige Form mit 120iger Schleifpapier herausgearbeitet.
Kleine Unebenheiten und Kratzer lassen sich jetzt noch problemlos beseitigen.
Das sollte man auch unbedingt machen, da solche „Patzer“ mit jedem weiteren Arbeitsschritt deutlicher sichtbar werden.
Schleifen

Anschließend geht es an den Feinschliff mit folgenden Körnungen:

  • 120
  • 240
  • 400
  • 600
  • 1200
  • 2000

Feinschliff

Normalerweise würde ich an dieser Stelle auch Micromesh Schleifleinen/ Pads wechseln und mir die Finder wund polieren.

Da ich meine Polierausrüstung aber etwas aufgestockt habe, musste ich meine neue Errungenschaften auch gleich testen.
Ich habe mir 3 verschiedene Polierscheiben passen für meine Bohrmaschine gekauft.
Bohrmaschine
Polierscheiben

Die Polierscheiben sind aus Baumwolle und Flanell. Mit der passenden Polierpaste ist die Forke innerhalb weniger Minuten auf Hochglanz poliert.

Im Vergleich mit einer von Hand polierten Forke ist kein Unterschied zu erkennen.
Leider hab ich vom Poliervorgang selber noch keine Bilder.
Das werde ich aber noch nachholen und dann einen kompletten Beitrag dazu verfassen.

Vor dem Polieren:
Vor Polieren

Nach dem Polieren:
Fertig2
Fertig

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